Wie baue ich meinen ersten Agenten?
Drei Felder sind Pflicht: Name, Beschreibung, Anweisungen. Alles andere ist optional. Der erste Agent ist in fünf Minuten fertig.

In 3 Schritten
Wähle eine Aufgabe aus, die du wöchentlich nach demselben Muster ausführst. Wähle nicht die komplizierteste, sondern die, die du am häufigsten wiederholst.
Schreibe die Anweisung. Wenn du unsicher bist: Stichpunkte reichen, dann auf „Anweisungen verbessern" klicken – amber baut daraus eine strukturierte Anweisung, die du übernimmst oder verwirfst.
Speichern, einmal testen, nachschärfen. Agenten lassen sich jederzeit bearbeiten.
Die fünf Bausteine einer guten Anweisung
Ein Beispiel, das alle fünf enthält:
„Du bist ein KI-Assistent für das Projektmanagement. Deine Aufgabe ist es, Projektstatus-Updates zu erstellen. Frage den Nutzer nach dem Projektnamen, dem aktuellen Status, offenen Aufgaben und Risiken. Erstelle ein strukturiertes Update mit den folgenden Abschnitten: Zusammenfassung, Fortschritt, Offene Punkte, Nächste Schritte. Antworte immer in einem professionellen Ton."
Was du zusätzlich hinterlegen kannst
Wissensquellen (internes Unternehmenswissen, hochgeladene Dateien, Aktionen), Funktionen (Deep Research, Canvas, Bildgenerierung, Websuche), das Sprachmodell, Beispiel-Prompts, die beim Öffnen angezeigt werden, und die Sichtbarkeit – nur für dich, für ausgewählte Personen oder organisationsweit.
Gut zu wissen
Eine Aufgabe pro Agent.
Das ist der häufigste Anfängerfehler: Ein Agent, der zusammenfassen, prüfen und formulieren soll, macht alles drei mittelmäßig.
Drei Agenten machen jede Aufgabe gut.
Zweitwichtigster Fehler: Wissensquellen wahllos hinzufügen. Jede zusätzliche Quelle verwässert den Kontext, statt ihn zu schärfen.
Bevor du bei null anfängst: Die Agenten-Bibliothek enthält zwölf fertige Agenten – sechs für Einsteiger, sechs für Fortgeschrittene – deren Systemprompts du über „Systemprompt ausklappen" sichtbar machen und kopieren kannst.